Rust – Für die Top-30-Kandidaten startete der erste Recall bei „Deutschland sucht den Superstar“ am Dienstagabend mit einer Hiobsbotschaft. Jury-Chef Dieter Bohlen (72) machte knallhart klar, dass nur jeder Zweite weiterkommt. Da zeigte selbst Kult-Sänger Menowin Fröhlich (38), der nach seiner Rückkehr zu DSDS einer der großen Favoriten ist, Schwächen.
In diesem Jahr wird der Recall im Europa-Park Rust ausgetragen. Bei ihrer Ankunft sind die Kandidaten noch mächtig gut gelaunt. So manch einer fühlt sich schon jetzt wie ein Promi. Doch die böse Überraschung folgt prompt, als Bohlen verkündet: „Es wird dieses Mal so sein, dass 15 von euch quasi heute Nachmittag schon wieder nach Hause fahren.“ Ballermann-Star Isi Glück (35) rät den Teilnehmern: „Haltet euch nicht an euren Schwachstellen auf. Dafür ist die Zeit hier zu knapp.“
Bohlen motzt: „Völlig falsche Nummer!“ Der Plan ist, dass jeweils fünf Kandidaten vor die Jury treten und nacheinander den gleichen Song performen. Dieter Bohlen: „Danach werden wir auch direkt immer einen sagen, wer sicher weiter ist.“ Menowins Gruppe macht mit „Ordinary“ von Alex Warren (25) den Anfang. Er selbst hat sich vorgenommen, seine eigene Version des Liedes zu machen.
Doch nicht jeder Ton sitzt und einige Textzeilen gehen flöten. Bohlen motzt: „Für ihn war das die völlig falsche Nummer!“ Weil andere noch schlechter sind, ist Menowin trotzdem als Einziger seiner Gruppe sicher in der nächsten Runde.
Menowins Weiterkommen sorgt für Unmut: Das Urteil des Pop-Titans: „Du Sack hast wenigstens alles gegeben und hattest schöne Phrasierungen am Ende.“ Es ist ein kleiner Erfolg, den Menowin aber nicht jeder gönnt. Unter den anderen Kandidaten wird Unmut laut. Einer ätzt über dessen Performance: „Wer drei Viertel vom Text vergisst und seine Einsätze nicht drin hat, bietet nicht das, was ich von dieser Show kenne.“