Manuel M. (30), ehemaliger Cobra-Beamter, TV-Star und Europameister im Kampfsport, sieht sich nun schweren Vorwürfen gegenüber: Er steht unter Mordverdacht, nachdem seine heimliche Geliebte, die Fitnesstrainerin Johanna G. (34), erdrosselt aufgefunden wurde. Die Ermittler vermuten, dass der Grund dafür ihre Entscheidung war, das Kind zu behalten, von dem sie kürzlich schwanger geworden war.
Die Affäre und ihre fatale WendungLaut Berichten lernte Manuel Johanna erst vor wenigen Wochen über eine Dating-Plattform kennen. Trotz einer festen Beziehung zu einer Akademikerin, für die er mit Hochzeitsplänen in einer gemeinsamen Wohnung lebte, führte er eine Affäre mit Johanna. Kurz nach Neujahr stellte Johanna fest, dass sie schwanger war. Zunächst überlegte sie eine Abtreibung, entschied sich jedoch um und informierte Manuel am 8. Januar über ihre Entscheidung. Dies führte zu einem heftigen Streit zwischen den beiden, denn Manuel war alles andere als erfreut über die Nachricht.Nur einen Tag später, am 9. Januar, wird Johanna tot aufgefunden. Manuel M. behauptet, die Frau sei bei „einvernehmlichen Sexwürgespielen“ gestorben. Er gibt an, zu ihrer Wohnung gefahren zu sein, ein Umstand, den er zunächst bestritt. Um 21.30 Uhr schrieb Johanna noch einer Freundin, dass alles in Ordnung sei, doch danach herrschte Funkstille.
Die Ermittlungen und das GeständnisDrei Tage später, am 12. Januar, wurde Manuel M. festgenommen und gab eine verworrene Geschichte zum Besten. Er sprach von Sex mit Fesselspielen und einem Unfall. Angeblich hatte Johanna selbst den Polizeigurt angelegt, der ihr das Leben kostete. Während des Verhörs versuchte er, sich als Retter darzustellen: „Ich bekam Panik. Ich dachte, mir glaubt niemand“, so Manuel M.

Ihm zufolge hätte er die Leiche ins Auto gebracht, angeschnallt, und sei mit ihr davongeschnellt. Zudem soll er das Handy der Frau weggeworfen und eine Schaufel besorgt haben, um sie in einem Waldstück zu vergraben. Danach habe er sich heimlich im Haus einer Verwandten geduscht und umgezogen. „Als ich kapierte, dass sie tot ist, war ich außerhalb meines Körpers“, schildert er seinen psychischen Zustand in der Nacht des Vorfalls.Die rechtlichen Schritte und die VerteidigungDie prominente Anwältin Astrid Wagner erklärt im Gespräch, dass ihr Mandant unschuldig sei. „Er ist nach dem Unfall in Panik verfallen und hat Unsinn gemacht. Er hat kopflos gehandelt“, betont Wagner.

Bei der Durchsuchung von Manuels Wohnung fand die Polizei zwei Glock-Pistolen, wobei eine entlassen wurde, die aus dem Dienst stammte. Manuel behauptet, diese nur für einen Kollegen versteckt zu haben: „Ich bin ein anständiger Mensch“, beteuert der Polizist.Fazit: Ein erschütternder Fall voller FragenDieser Fall wirft viele Fragen auf: War es ein tragischer Unfall oder Mord? Die kommenden Ermittlungen werden entscheidend sein, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Manuel M. bleibt vorerst als unschuldig zu betrachten, doch die Hinweise und Umstände um den Tod von Johanna G. sind alarmierend und stellen eine Herausforderung für die Justiz dar. Der Fall wird weiter beobachtet, da die Öffentlichkeit darauf wartet, als die Wahrheit ans Licht kommt.