Franjo Pooth bestätigte BILD seine Ankunft in Dubai am Mittwoch. Er zu BILD: „Rocco war happy. Natürlich. Louisa auch. Ist doch was anderes, wenn der Papa da ist.“Rocco war auch vorher nicht allein in Dubai. Louisa (23), die Freundin seines Bruders San Diego (22), sowie die Eltern seines besten Freundes waren bei ihm. Zunächst waren Mama und Papa Pooth deshalb auch beruhigt, denn die Lage vor Ort schien zu Beginn des Konflikts entspannt. Das änderte sich aber schlagartig und das Paar handelte sofort.
Franjo Pooth fuhr 1000 Kilometer durch die Wüste: Es folgte eine lange Odyssee, bedingt durch das Flugchaos rund um Dubai. Franjo bestieg direkt nach dem Prozess in Düsseldorf ein Flugzeug. Verona Pooth sagte BILD am Dienstag: „Er fliegt über Istanbul und Kairo und dann weiter nach Riad in Saudi-Arabien. Von dort wird er mit dem Auto bis zur Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate fahren, wo ihn ein Fahrer abholt, der ihn in einem gepanzerten Wagen sicher nach Dubai bringt.“
Franjo hat sein Leben riskiert, um zu seinem Sohn zu kommen! Allein die etwa 1000 Kilometer lange Autofahrt in den Stadtteil Al Barari dauerte mehr als zehn Stunden. Insgesamt war er über 36 (!) Stunden unterwegs. Franjo danach erschöpft, aber glücklich: „Endlich bin ich bei meinem Kleinen und Louisa. Was für eine Odyssee. Müde bin ich, aber happy. Es ist alles gut.“
Louisa und Rocco warteten in der Penthouse-Wohnung der Pooths auf ihn. Ursprünglich war geplant, dass die beiden und Franjo sich direkt an der Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate zu Saudi-Arabien treffen. „Doch als wir hörten, dass zusätzliche Wasserreserven und Medikamente ins Auto gepackt wurden, haben wir doch große Angst bekommen. In diesem Moment wurde uns klar, wie schnell die Lage sich zuspitzen kann“, so Verona. Deshalb entschied sich das Paar kurzfristig um. „Das Risiko, mit ihnen herauszufahren, wollten wir nicht eingehen. Da auch in Dubai alles sicher ist.“