
Der Verbleib von Buckelwal „Timmy“ ist weiterhin unklar.(Bild: AFP/DANNY GOHLKE)Anschließend sei offenbar noch in der Nacht das Trackingsignal abgeschaltet worden. Die Tierärztin Kirsten Tönnies war in Cuxhaven noch an Bord und erhob schwere Vorwürfe gegen den Kapitän und die Crew.Wo steckt der Meeressäuger?Wo sich „Timmy“ aktuell aufhält, ist weiterhin völlig unklar. Der GPS-Sender liefere anders als geplant keine Ortsdaten, sagte Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der privaten Initiative hinter dem Transport. Damit bleibe unbekannt, ob und in welche Richtung das Tier schwimmt. Es gebe zwar Hinweise auf Vitalzeichen, wonach der Wal noch leben könnte. Daran gibt es jedoch deutliche Zweifel. Ein dänischer Meeresbiologe sagte gegenüber der „Bild“: „Es gibt keinen handelsüblichen GPS-Sender, der Vitaldaten des Wals liefern kann – wer das behauptet, sagt nicht die Wahrheit.“Auch der Zustand des Tieres gibt Anlass zur Sorge. Laut Experten würde ein bereits sterbender oder ertrinkender Wal keine verwertbaren Positionsdaten mehr liefern.Die Infografik stellt die Rettungsaktion eines Buckelwals dar, der von der Wismarbucht in Deutschland in die Nordsee transportiert wurde. Ein Teil zeigt das Tier in einem speziellen, mit Wasser gefüllten Lastkahn, der etwa 50 Meter lang ist. Der Wal war 12 Meter lang und wurde mit einem Schiff zur Nordsee gebracht. Eine Karte zeigt den Transportweg durch Dänemark, wobei der Wal am 2. Mai freigelassen wurde. Quelle: APA.