Neue Wendung im Wal-Drama 🐋😳 In der Ostsee werden neue Verletzungen sichtbar – Experten Ă€ußern einen heftigen Verdacht

Wal-Drama in der Ostsee: Lage macht neue Verletzungen sichtbar – heftiger Verdacht

Nach Strandungen vor Timmendorfer Strand und in der Wismarer Bucht steckt der Buckelwal jetzt vor Poel fest. Dort wird das Tier laut Experten sterben.

Update vom 5. April, 6:58 Uhr: Der gestrandete Buckelwal Timmy wird seit Freitag in der Ostsee mit Wasser besprĂŒht, um seine Situation zu verbessern. Der RĂŒcken des Wals ragt im seichten Wasser ĂŒber die WasseroberflĂ€che hinaus. Laut Berichten der letzten Tage ist die Haut des Tieres bereits stark beschĂ€digt. Dennoch: „Der Wal atmet alle vier bis fĂŒnf Minuten und gibt auch Laute von sich“, erklĂ€rte Backhaus am Samstag.

Durch den sinkenden Wasserstand werden nun weitere Verletzungen des Wals sichtbar, die zuvor nicht erkennbar waren, berichtete Umweltminister Till Backhaus (SPD) nach seinem Besuch bei dem vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal. Der heftige Verdacht: Diese könnten möglicherweise von einer Schiffsschraube verursacht worden sein. Zudem seien AbdrĂŒcke zu sehen, die wahrscheinlich von einem Netz stammen.

Alle Beteiligten kamen zu dem Schluss, dass der Wal an dieser Stelle „seinen Platz gefunden„ habe. „Ich wĂŒnsche dem Wal, dass er zur Ruhe kommt“, ergĂ€nzte der Minister. Es sei nun offensichtlich, dass das Tier „am Ende das Zeitliche segnen muss“.

Update vom 4. April, 17:38 Uhr: Nach wie vor liegt der gestrandete Buckelwal an der KĂŒste von Poel. Die Feuerwehr hat einen Wassersprinkler neben ihm aufgebaut, um sein Leiden zumindest etwas zu lindern. Greenpeace-Sprecherin Daniela von Schaper erklĂ€rte der Bild, „dass keine weiteren Rettungsmaßnahmen sinnvoll sind, weil es ihm so schlecht geht.“ Auch den Wal zu erschießen oder einzuschlĂ€fern, ist laut von Schaper nicht möglich.

Update vom 4. April, 13:30 Uhr: Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal hat eine weitere Nacht ĂŒberlebt. Umweltminister Till Backhaus (SPD) machte sich am Samstag erneut persönlich ein Bild von der Lage. Laut Backhaus atmet das Tier alle vier bis fĂŒnf Minuten und gibt Laute von sich. Bereits am Morgen hatte ein Ministeriumssprecher bestĂ€tigt, dass sich der Zustand des Wals nicht verĂ€ndert habe und es in der Nacht keine besonderen Vorkommnisse gegeben habe.

Nach Ostern sollen Fachleute den Gesundheitszustand des Tieres erneut unter die Lupe nehmen: „Das ist fĂŒr alle weiteren Planungen wichtig“, so Backhaus. Seit Freitag befeuchten EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr die verletzte Haut des Wals regelmĂ€ĂŸig mit Ostseewasser. Da sich die WindverhĂ€ltnisse verĂ€ndert haben, wurden die Sprinkler nach eingehender Beratung neu ausgerichtet, damit die Befeuchtung weiterhin gewĂ€hrleistet bleibt.

Umweltminister Till Backhaus wies Kritik am Umgang mit dem Tier zurĂŒck. Indes sorgt die Feuerwehr dafĂŒr, dass die Haut des Meeresriesen mit Ostseewasser benetzt wird. © Marcus Golejewski/dpa

Erneut wies Backhaus Kritik am Umgang mit dem Tier zurĂŒck: „Wir kĂŒmmern uns – bis zur letzten Minute.“ Die Situation sei fĂŒr alle Beteiligten physisch und psychisch sehr belastend. Der Minister bedankte sich fĂŒr die zahlreichen eingereichten Rettungs- und Bergungskonzepte und versicherte, diese sowohl technisch als auch unter Tierschutzgesichtspunkten sorgfĂ€ltig zu prĂŒfen. Außerdem stellte Backhaus klar: Die in Rostock zu hörenden Sirenen stehen in keinem Zusammenhang mit dem Wal. Sie gehören zum kommunalen Warntag, an dem in Rostock und Schwerin Sirenen, Warn-Apps und Stadtinformationstafeln getestet wurden.

Update vom 4. April, 10 Uhr: Buckelwal Timmy liegt im Sterben vor der Insel Poel. Das Tierleid hat sich lĂ€ngst auch zu einer menschlichen Tragödie entwickelt. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) berichtete von einer Zunahme von „Anfeindungen gegen Beteiligte an der Hilfsmaßnahme – bis hin zu Morddrohungen“ – auch gegen ihn selbst.

Eine Walforscherin, die seit mehr als 20 Jahren in ihrem Fachgebiet tĂ€tig ist und an der Rettungsmission beteiligt war, erhielt laut Informationen des Focus am Montag eine Morddrohung. Eine Anruferin beschwerte sich, warum die Helfer nichts gegen Vögel unternĂ€hmen, die StĂŒcke aus der Haut des Wals picken. Als die Forscherin die Situation erklĂ€rte, sei das GesprĂ€ch eskaliert: „Dann meinte die Anruferin: Sie wĂŒnscht sich, dass wir genauso wie der Wal leiden und uns die Vögel bei lebendigem Leib totpicken sollen.“

Die Forscherin macht den öffentlich ausgetragenen Streit unter den Rettern mitverantwortlich. Im Fokus stand dabei vor allem auch der bekannte Meeresbiologe Robert Marc Lehmann. Dieser meldete sich mittlerweile in einer emotionalen Instagram-Story zu Wort. In dieser sprach er nicht nur ĂŒber die derzeitigen Rettungschancen, sondern richtet mit Blick auf die aufgeheizte Stimmung einen Appell an seine Community. „Ich möchte nicht, dass diese Misere, in der wir alle zusammenstecken, noch schlimmer wird. Ich bitte euch an dieser Stelle: Macht es nicht schlimmer, als es eh schon ist. Macht es bitte besser, als es aktuell ist – fĂŒr alle.“

Lage von Buckelwal weiter unverÀndert

Update vom 4. April, 8:15 Uhr: Buckelwal Timmy lebt noch – er hat die Nacht ĂŒberstanden. Ein Sprecher des Umweltministeriums bestĂ€tigte, dass das Tier weiterhin atmet. Die Lage sei unverĂ€ndert, Störungen habe es nicht gegeben. Rund um den sterbenden Wal gilt weiterhin das Sperrgebiet: Mit einem Radius von 500 Metern ĂŒberwacht die Polizei am Karsamstag die Umgebung – zu Wasser und an Land. Die Wasserschutzpolizei hĂ€lt das Expertenteam von Greenpeace dabei stĂ€ndig ĂŒber Timmys Zustand informiert.

Ministeriumssprecher Claus Tantzen sagte gegenĂŒber Bild, der Buckelwal solle am Karsamstag so wenig wie möglich gestört werden. Taucher oder RettungskrĂ€fte mit Booten seien derzeit nicht vorgesehen. Erschwerend kommt hinzu: Da Timmy inzwischen deutlich weiter aus dem Wasser ragt, lĂ€sst sich von außen kaum noch erkennen, ob er noch atmet. Sollte dies unklar sein, soll ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Update vom 3. April, 21:28 Uhr: Die Berufsfeuerwehr befeuchte den aus dem Wasser ragenden RĂŒcken des Wals alle zwei bis drei Stunden, hieß es in einer Mitteilung aus dem Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern vom Freitag. Der Wal werde rund um die Uhr bewacht, so Till Backhaus. Auch NaturschĂŒtzer Robert Marc Lehmann rĂ€umte ein, dass ein Entfernen möglicher Fischnetzreste aus dem Maul des Wals sinnlos wĂ€re – und dem sterbenden Tier nur weiteres Leid bescheren wĂŒrde, heißt es. „Wir werden das Tier weiter begleiten – bis zum Schluss“, sagte der Umweltminister. Und weiter: „Wir mĂŒssen das Tier in WĂŒrde gehen lassen. So schwer uns das auch fĂ€llt – gerade an Tagen wie diesen.“

Die folgende Bergung wird technisch anspruchsvoll: Die Wassertiefe in der Bucht betrĂ€gt lediglich 90 bis 110 Zentimeter. Minister Backhaus berichtet von Maßnahmen: „Ein Vermessungsboot hat bereits gestern behutsam das Terrain um den Wal sondiert, um damit die spĂ€tere Bergung des Tieres vorzubereiten. Auch eine Unterwasserdrohne ist gestern zum Einsatz gekommen. Damit haben wir nun erstmals Bilder von dem Tier, die seine Liegeposition und den Hautzustand darstellen. Die Aufnahmen werden nun tiermedizinisch ausgewertet.“

Update vom 3. April, 17:48 Uhr: Auf dem Rathausplatz in Wismar versammelten sich etwa 20 Menschen fĂŒr den sterbenden Buckelwal. Landwirtschaftsminister Till Backhaus hörte mehr als eineinhalb Stunden lang zu und ließ sich teils lautstark beschimpfen, so die Bild. Ein Demonstrant fragte demnach fassungslos: „Wir fliegen zum Mond und das schaffen wir nicht?“ , erwarf den Menschen vor, das Leid des Wals verursacht zu haben: „Die Schleppnetze, die er im Maul hat, sind vom Menschen.“

Der Minister erklĂ€rte der Zeitung indes, dem Wal in die Augen geschaut zu haben: „Diesen Eindruck, den ich dort mitgenommen habe, den werde ich in meinem ganzen Leben niemals, niemals, niemals vergessen.“ Ein Unterwasser-Roboter habe den Wal umfahren – er lebe noch, doch sein Zustand habe sich deutlich verschlechtert, er habe erheblich viele Hautplaquen verloren, so Backhaus. Zu der Maßnahme, das Tier mit Wasser zu befeuchten, erklĂ€rte er: „Wenn mir die Hochschule in Hannover sagt: ,Jawohl, das Befeuchten dieses Tieres macht Sinn, passt aber bitte auf, dass es nicht in seine Nase hineinkommt‘, dann haben wir das alles gemacht. Und insofern ist das eine verantwortungsvolle Maßnahme, die wir hier umgesetzt haben.“

Meeresbiologe begrĂ€bt Hoffnung fĂŒr Wal: „Bei 0,01 Prozent“

Update vom 3. April, 17:10 Uhr: Meeresbiologe Lehmann meldet sich auf Instagram erneut zu Wort und stellt klar: „Jetzt liegt die Chance aus meiner Sicht nicht mehr bei 0,1 Prozent, sondern bei 0,01 Prozent.“ Und weiter: „Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, wo auch ich sagen muss: ‚Es ist nicht mehr sinnvoll – nichts Gutes, was man jetzt noch machen kann, gibt es fĂŒr diesen Wal.‘“ Er fordert eine Aufarbeitung mit allen Beteiligten und wendet sich an die EntscheidungstrĂ€ger.

Update vom 3. April, 16:06 Uhr: In einer Mitteilung erklĂ€rte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), dass Helfende „verbalen Angriffen“ ausgesetzt seien. „Bedauerlicherweise nehmen seit dem Zeitpunkt, als klar wurde, dass das Tier nicht zu retten sein wird, die Anfeindungen gegen Beteiligte an der Hilfsmaßnahme zu – bis hin zu Morddrohungen“, so Backhaus.

Update vom 3. April, 13:30 Uhr: Der im Sterben liegende Buckelwal hat durch KrĂ€fte der Feuerwehr am Karfreitag Linderung bekommen. Die Feuerwehr sei an den vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Wal herangefahren und befeuchte seinen RĂŒcken mit Wasser aus der Ostsee, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern der Nachrichtenagentur afp zufolge.

Wie die Bild berichtet, gab es mittlerweile auch ein GesprÀch zwischen Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) und dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann. Im GesprÀch ging es um den Zustand des Tieres und die Frage, ob ein möglicherweise noch im Maul steckendes Netz entfernt werden kann. In einer gestern veröffentlichten Instagram-Story bezog Lehmann Stellung zur Lage.

Laut ihm sei die Überlebenschance des Wals drastisch gesunken. Die Erfolgswahrscheinlichkeit, ein mögliches Netz aus dem Maul des Tiers zu entfernen, bezifferte er mit fĂŒnf Prozent. Es sei ein sehr gefĂ€hrliches Unterfangen. „Der Wal kann dabei sterben. Der Wal kann dabei schwer verletzt werden. Ich kann dabei sterben oder schwer verletzt werden“, so Lehmann sichtlich berĂŒhrt.

Update vom 3. April, 11:30 Uhr: Die Lage um Ostsee-Wal ist weiter unverĂ€ndert. „Der Wal lebt weiterhin. Wir fahren erstmal nicht zu ihm raus, sind aber in Kontakt mit der Wasserschutzpolizei“, sagte eine Sprecherin von Greenpeace dem NDR zufolge. Nach einer Phase der Stille hat sich der umstrittene Meeresbiologe Robert Marc Lehmann nun in einer emotionalen Instagram-Story geĂ€ußert und gibt die Hoffnung auf: „Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, wo auch ich sagen muss: Es ist nicht mehr sinnvoll – nichts Gutes, was man jetzt noch machen kann, gibt es fĂŒr diesen Wal.“

Update vom 3. April, 6:30 Uhr: Auch das Bundesumweltministerium ist auf der Linie der Experten sowie des zustĂ€ndigen Ministers vor Ort an der Wismarer Bucht. „So traurig das ist, es ist die richtige Entscheidung, zum jetzigen Zeitpunkt weitere Rettungsmaßnahmen zu unterlassen und dem Tier seine Ruhe zu geben“, sagte UmweltstaatssekretĂ€r Jochen Flasbarth der Deutschen Presse-Agentur. „Nun sollte man ihn seinen weiteren Weg alleine gehen lassen, auch wenn wir ihn gerne in Freiheit gesehen hĂ€tten.“

Vorbereitungen fĂŒr Zeit nach Tod von Buckelwal getroffen

Update vom 2. April, 20.43 Uhr: FĂŒr den gestrandeten Buckelwal Timmy ist die Überlebenschance verschwindend gering. GrĂŒnde, warum gestrandete Wale sterben, gibt es viele. „Jede Strandung ist individuell“, sagte Tom BĂ€r, Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund. „HauptgrĂŒnde fĂŒr das Sterben eines Wales am Strand sind LageschĂ€den, Überhitzung und VorschĂ€digungen. In fast allen FĂ€llen fĂŒhren diese verschiedenen Ursachen, hĂ€ufig in Kombination, zu einem akuten Herz-Kreislaufversagen.“

Mit Blick auf den Fall bei Wismar erklĂ€rte BĂ€r: „Wir können leider den genauen Zustand des Tieres nicht bewerten, da wir es nicht innerlich untersuchen können. Es kann sein, dass dieses Tier mit einer Infektion zu kĂ€mpfen oder OrganschĂ€den hat.“ Nahrungsmangel scheidet als Ursache in der Regel aus: Buckelwale sind es gewohnt, lĂ€ngere Zeit nichts zu fressen, und kommen mehrere Monate ohne Nahrung aus. Sollte Timmy sterben, ist eine wissenschaftliche Untersuchung durch eine Obduktion geplant.

Update vom 2. April, 16.52 Uhr: Buckelwal Timmy, der vor der Insel gestrandet ist, lebt noch. Allerdings laufen offenbar bereits Vorbereitungen fĂŒr den Fall, dass das Tier stirbt. Ein Vermessungsboot soll dazu die GewĂ€sser rund um den Wal abgefahren haben. „Es handelt sich um Maßnahmen, um den Tierkörper spĂ€ter bergen zu können. Die Vermessung wird so schonend wie möglich unternommen, um das Tier nicht zu stören“, sagte der mecklenburg-vorpommersche Umweltminister Till Backhaus (SPD).

Die Messungen seien „extrem langsam und möglichst gerĂ€uschlos“ durchgefĂŒhrt worden. Gutes Wetter und ruhiges Wasser hĂ€tten dabei gĂŒnstige Voraussetzungen geschaffen. Die Chancen, den Wal zu retten, gelten inzwischen als Ă€ußerst gering. Weil das Tier schon lange auf dem Grund liegt und sehr schwer ist, entstehe durch den Druck erheblicher Schaden im Körper – insbesondere in der Lunge. Sollte Timmy sterben, wollen Experten den Kadaver untersuchen und klĂ€ren, woran das Tier gestorben ist.

Laut dem Radiosender Wismar FM sind mehrere Personen angezeigt worden. Die Anzeigen richten sich demnach gegen Umweltminister Till Backhaus, die Organisation Greenpeace und das Institut fĂŒr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW). Allen wird vorgeworfen, nicht genug unternommen oder nicht schnell genug gehandelt zu haben, um den Wal zu retten. Grundlage der Anzeigen sind das Tierschutzgesetz und der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung.

Update vom 2. April, 13:50 Uhr: Behörden und Experten sehen fĂŒr den wochenlang vor der OstseekĂŒste umherirrenden Buckelwal keine Hoffnung mehr. Am Mittwoch wurden von offizieller Seite die aktiven BemĂŒhungen zur Rettung des in flachem Wasser vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern festliegenden MeeressĂ€ugers eingestellt.

WĂ€hrenddessen versuchten zahlreiche Menschen im Rahmen einer Demonstration, auf das Schicksal des Wals aufmerksam zu machen (siehe vorheriges Update). Wie die Bild unter Berufung auf den Landkreis Nordwestmecklenburg berichtet, sei die Versammlung von einer Privatperson angemeldet worden. Rund 500 Personen seien angemeldet worden, doch die Nachfrage am Mittag blieb dann weit hinter den Angaben zurĂŒck. Wie die Zeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, haben sich bis zum Mittag rund 50 Menschen vor Ort zusammengefunden.

Update vom 2. April, 11:45 Uhr: Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal Timmy hat sich bislang nicht mehr von der Stelle gerĂŒhrt. Das Tier habe sich bis Donnerstagmorgen (2. April) „nicht bewegt und atmet etwa alle fĂŒnf Minuten“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund der Nachrichtenagentur afp zufolge. Der MeeressĂ€uger werde weiterhin von Experten aus der Ferne beobachtet. Dabei zeigten sich im Vergleich zum Mittwoch keine Änderungen.

Indes soll ab 11 Uhr eine Demonstration im wenige Kilometer entfernten Ort Kirchdorf auf der Insel Poel stattfinden. In einer AnkĂŒndigungsgrafik, die in den sozialen Medien kursiert, ruft die Privatinitiative „Save the Ocean“ zu einer Demo auf, um den gestrandeten Buckelwal doch noch zu retten. „Die letzte Chance, den Buckelwal Hope zu retten!“, heißt es dort.

Und weiter: „Wir brauchen Robert Marc Lehmann & sein Team jetzt beim Wal!“ Vom bekannten Meeresbiologen, der zuvor an den Rettungsmaßnahmen beteiligt war, wurde seit gestern auf seinen Onlinekonten jedoch nichts mehr verlautbart. Zur Demo angemeldet wurden, Bild-Informationen zufolge, 500 Personen, gekommen seien der Polizei zufolge zunĂ€chst aber nur 50.

Update vom 2. April, 9:05 Uhr: Wie die Bild unter Berufung auf Experten von Greenpeace berichtet, atmet der Buckelwal noch. Zuvor habe der vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht liegende Meeresriese scheinbar keine Lebensanzeichen mehr gezeigt. Wie ein Sprecher des zustĂ€ndigen Umweltministeriums gegenĂŒber der Zeitung informierte, habe sich der Wal in der Nacht nicht bewegt. „Da das Wasser mittlerweile so niedrig ist, kann man von Weitem nicht sehen, ob er noch atmet. Die typische WasserfontĂ€ne gibt es nicht.“

Ostsee-Buckelwal liegt im Sterben

Update vom 2. April, 6:15 Uhr: Seit gestern ist klar: Der in der Wismarer Bucht vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal liegt im Sterben. Nun schĂŒtzt eine 500-Meter-Sperrzone den geschwĂ€chten Meeresriesen und verschafft ihm in seinen letzten AtemzĂŒgen die nötige Ruhe. Bis zu seinem Tod kann jedoch noch einige Zeit vergehen, hatten Experten schon gemahnt. Es besitze noch einiges an Fettreserven.

Das könnte das Leiden des Tiers im schlimmsten Fall noch Wochen hinausziehen. „Das Tier leidet ganz extrem. Ja, es geht ihm ĂŒberhaupt nicht gut. Aber wir mĂŒssen im Hinterkopf behalten, dass es ein Wildtier ist“, sagte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack gegenĂŒber Bild. Weil das Tier relativ frei aufliegt, können durch das enorme Gewicht innere SchĂ€den an Organen entstehen. Zudem kommt es zu Atem- und Herzkreislaufproblemen. Eine Tötung kommt fĂŒr die Fachleute dennoch nicht infrage.

Update vom 1. April, 16:30 Uhr: Das Meeresmuseum Stralsund trifft Vorbereitungen fĂŒr eine wissenschaftliche Untersuchung des vor Poel gestrandeten Buckelwals, sollte das Tier sterben. Experten rechnen damit, dass der Tod in fĂŒnf Tagen bis mehreren Wochen eintreten könnte. Direktor Baschek stellte klar, dass eine grĂŒndliche Analyse des Gesundheitszustands im Mittelpunkt stehe – darunter mögliche Krankheiten oder Folgen des Netzes im Maul. Eine PrĂ€paration oder Ausstellung sei nicht das vorrangige Ziel.

Bei der Pressekonferenz am Mittag richtete Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack einen dringlichen Appell an die Öffentlichkeit: Der Wal zeige exemplarisch, welchen Schaden die Menschheit den Ozeanen in den letzten Jahrzehnten zugefĂŒgt habe. „Wir verschmutzen sie, wir verseuchen sie, wir ĂŒberfischen sie, wir zerstören die Meere im industriellen Maßstab“, sagte Maack. Er verlangte die Einrichtung großflĂ€chiger Schutzgebiete, damit sich Natur und FischbestĂ€nde regenerieren können. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus Ă€ußerte grundsĂ€tzliche Zustimmung.

Update vom 1. April, 14:45 Uhr: Alle Rettungsversuche fĂŒr den vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht festsitzenden Buckelwal werden eingestellt. Das teilten Experten sowie der zustĂ€ndige Umweltminister am Nachmittag mit. Das Tier solle an seinem jetzigen Liegeplatz in Ruhe gelassen werden, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), der von einem sehr emotionalen Tag sprach. Wie der NDR berichtet, gelte eine Sperrzone von 500 Metern. Es werde Kontrollen der Polizei geben. Ein Betreten der Sperrzone zu Fuß oder per Boot ist nicht erlaubt.

„Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht“, sagte Backhaus. „Der Ansatz der maximalen Ruhe und der Respekt vor der Natur gebieten es auch, irgendwann dann mal ihn gehen zu lassen“, sagt auch Burkard Baschek vom Deutschen Meeresmuseum. Realistisch gesehen habe der Wal am Morgen seine letzte Chance gehabt. „Die konnte er nicht nutzen.“

Update vom 1. April, 13:40 Uhr: Das Schicksal des mehrfach gestrandeten Buckelwals dĂŒrfte laut Experten besiegelt sein. In der Bucht vor Poel wird der Wal sterben. Auf die Frage, ob auch eine Tötung infrage komme, antwortet Baschek vom Deutschen Meeresmuseum deutlich. „Euthanasie schließen wir kategorisch aus.“ Das sei mit „erheblichen Risiken“ verbunden – fĂŒr das Tier selbst und auch jene Person, die es durchfĂŒhrt.

Update vom 1. April, 13:30 Uhr: Auf der Pressekonferenz Ă€ußert sich auch ein Sprecher der Sea Shepherd Crew: „Man sollte dem majestĂ€tischen Tier aus PietĂ€tsgrĂŒnden die Ruhe lassen, dass es in Ruhe sterben kann.“ Entsprechende Vorkehrungen, um das Gebiet um das Tier abzuschotten, seien bereits getroffen worden. Buschek vom Meeresmuseum: „Er liegt deutlich freier. Das Wasser wird sinken. Er ist deutlich schwĂ€cher. Das Tier wieder zu animieren, wĂ€re reine TierquĂ€lerei“.

Fest steht laut den Fachleuten: Der Wal wird an Ort und Stelle sterben. Wann das passiert, ist laut Minister Backhaus unklar. Prognosen reichen von fĂŒnf Tagen aufwĂ€rts. Die Reserven des Tiers seien gut. „Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht“, so Backhaus.

Buckelwal Timmy wird laut Experten sterben

Update vom 1. April, 13:05 Uhr: Prof. Dr. Burkard Baschek vom Deutschen Meeresmuseum findet deutliche Worte. Man gehe davon aus, dass das Tier an der derzeitigen Stelle versterben werde.

„Eigentlich ist man am 1. April zum Scherzen aufgelegt. Das ist heute ĂŒberhaupt nicht der Fall“, so Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus vor der versammelten Presse. Der Politiker bekrĂ€ftigte, dass die Strategie, dem Wal Ruhe zu geben, die richtige sei. „Die Ruhe hat ihm geholfen“, so Backhaus, der den Weg des Wals der letzten Tage und Wochen nachzeichnet. „Ich habe vor diesem Tier absolute Hochachtung.“ Man wisse derzeit nicht, ob und wie viel eines möglichen Fangnetzes noch im Inneren des Wals stecke.

Update vom 1. April, 12:10 Uhr: Das Schicksal von Ostsee-Wal Timmy berĂŒhrt weiter viele Menschen. Vor Ort strömten Medienberichten zufolge am Vormittag zahlreiche Schaulustige herbei, um das geschwĂ€chte Tier zu sehen. Die Polizei hat laut Bild mittlerweile eine Sperrzone eingerichtet, um zu verhindern, dass sich Menschen dem Tier nĂ€hern. Laut Focus habe sich sogar ein Ausflugsschiff dem Wal genĂ€hert.

Über den Gesundheitszustand gibt es derzeit keine aktualisierten Informationen. Laut dem NDR sei der Wal tief im Schlick eingesunken. Um 13 Uhr soll erneut in einer Pressekonferenz ĂŒber die aktuelle Lage informiert werden.

Sinkende Pegel könnten Wal-Rettung erschweren

Update vom 1. April, 10 Uhr: Buckelwal Timmy befindet sich weiter vor der Insel Poel. Wie unter anderem der NDR berichtet, sei das Tier in der Nacht sehr aktiv gewesen. Sich in den nĂ€chsten Tagen zu befreien, dĂŒrfte aber schwierig werden. Wie die Wasserstandsvorhersage des Bundesamts fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie zeigt, sind die Pegel um die Bucht im Sinken begriffen. Die Chancen fĂŒr den Wal, sich zu befreien, sinken somit, so der Sprecher des Ministeriums fĂŒr Klimaschutz, Landwirtschaft, lĂ€ndliche RĂ€ume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern gegenĂŒber Bild.

Update vom 1. April, 8.23 Uhr: Auch nach Tagen in der Ostsee gelang Buckelwal Timmy der Weg zurĂŒck noch nicht. Derzeit vermutet die Wasserschutzpolizei, dass sich der Meeresriese im Kirchsee befindet, der zur Wismarer Bucht gehört. Dort sollen zwei Beamte vom Boot aus den Zustand des Wals prĂŒfen.

In einer Mitteilung des Umweltbundesamtes hieß es gestern bereits, dass die aktuelle Position des Wals ungĂŒnstig sei, da das Wasser dort sehr flach ist. Zudem ist die Bucht stark verwinkelt. Sollte sich der Buckelwal „Timmy“ weiter dort befinden, sollen ihn Fachleute in Augenschein nehmen.

Update vom 1. April, 5.37 Uhr: Experten wollen den Buckelwal vor der KĂŒste Wismars trotz ungĂŒnstiger Aussichten nicht aufgeben. In einer gemeinsamen ErklĂ€rung des Umweltministeriums und der beteiligten Organisationen hieß es: „Die Gesamtprognose fĂŒr das Tier ist nicht gut. Dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, dass der Wal sich aus eigenem Antrieb wieder in Bewegung setzt.“

Ein Sprecher des Ministeriums bestĂ€tigte, dass am Dienstagabend und in der Nacht keine weiteren Rettungsversuche unternommen wurden. „Es hat sich gezeigt, dass es sich lohnen kann, dem Tier Ruhe zu gönnen. Diese Ruhe werden wir ihm nun geben.“ Die Situation bleibt angespannt, da der Wal bereits mehrfach gestrandet ist und sich zuletzt im flachen Wasser vor der Insel Poel festgesetzt hatte.

Meeresschutz-Expertin Franziska Saalmann von Greenpeace Ă€ußerte sich ebenfalls: „Wir hoffen, dass ihm Ruhe erneut die Möglichkeit gibt, dass er die Kraft zusammennimmt und da nochmal freischwimmt.“ Der Wal sei aktiv und bemĂŒhe sich, sich zu befreien. Saalmann fĂŒgte hinzu: „Wir geben die Hoffnung natĂŒrlich nicht auf, aber sein Gesamtzustand ist einfach nicht gut und seine Prognose ist dementsprechend auch nicht gut.“

Update vom 31. MĂ€rz, 21:51 Uhr: Am Dienstag wird es laut einem Sprecher des Umweltministeriums vorerst keine weitere Rettungsaktion fĂŒr den Buckelwal vor Wismars OstseekĂŒste geben. Man wolle dem Tier Ruhe gönnen – in der Hoffnung, dass sich der Wal alleine freischwimmen kann. „Sollte sich der Wal morgen noch an seinem derzeitigen Liegeplatz befinden, werden die Fachleute ihn in Augenschein nehmen“, hieß es in einer Mitteilung.

Meeresschutz-Expertin Franziska Saalmann von der Organisation Greenpeace sagte: „Der Wal hat sich leider erneut festgeschwommen, diesmal hier bei der Insel Poel.“ Die Lage sei ziemlich ungĂŒnstig fĂŒr das Tier, weil es in sehr flachem GewĂ€sser liege. „Wir hoffen, dass ihm Ruhe erneut die Möglichkeit gibt, dass er die Kraft zusammennimmt und da nochmal freischwimmt.“ Das Tier sei aktiv und versuche freizukommen. „Wir geben die Hoffnung natĂŒrlich nicht auf, aber sein Gesamtzustand ist einfach nicht gut und seine Prognose ist dementsprechend auch nicht gut“, sagte Saalmann.

Wal-Drama in der Ostsee: Rettungsversuche am Dienstag beendet – „Tier soll Zeit gelassen werden, sich zu erholen“

Update vom 31. MĂ€rz, 18:19 Uhr: Im Drama um den vor der OstseekĂŒste gestrandeten Buckelwal ist kein Ende in Sicht. Nachdem das Tier zuletzt tagelang in der Wismarer Bucht festgesessen hatte, konnte es sich am Montagabend zunĂ€chst freischwimmen. Doch setzte der Wal dort nach Angaben von Behörden und Experten am Dienstagnachmittag erneut in flacherem Wasser auf. Wie es mit dem geschwĂ€chten Tier weitergeht, war zunĂ€chst unklar – die Fachleute wollten die Lage zunĂ€chst beraten.

Claus Tantzen, Sprecher vom Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, erklĂ€rte dann am frĂŒhen Dienstagabend laut Bild: „Es wird heute keine weitere Rettungsaktion geben. Dem Tier soll Zeit gelassen werden, um sich weiter zu erholen. Wir haben die gleiche Situation wie gestern. Der Wal hat genug Möglichkeiten, um sich selbst zu befreien. Das wollen wir abwarten. Im Moment wird noch darĂŒber beraten, ob gegebenenfalls morgen frĂŒh eine weitere Aktion stattfinden wird.“

Die aktuelle Entwicklung belege, „wie geschwĂ€cht“ und „ruhebedĂŒrftig“ der Wal sei, sagte Thilo Maack von der Umweltorganisation Greenpeace vor Journalisten in Wismar. Ähnlich wie bereits in den vergangenen Tagen gingen die Experten davon aus, dass das auf dem Meeresboden aufliegende Tier aus eigener Kraft wieder losschwimmen könnte, wenn es will. Diskutiert werden soll daher auch, ob es Ă€hnlich wie am Montagabend durch fachgerechte AnnĂ€herung dazu motiviert werden soll.

Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) erhĂ€lt der Wal weiterhin jede erdenkliche UnterstĂŒtzung, auch weitere Experten seien inzwischen in die Rettungsaktion eingebunden worden. „Ich drĂŒcke nach wie vor die Daumen und ich hoffe dass wir noch ein gutes Ende finden“, sagte er am Dienstag in Wismar bei einer Pressekonferenz mit Maack. „Er zeigt ja, dass er grundsĂ€tzlich will.“

Update vom 31. MĂ€rz, 15 Uhr: Experten hatten am Dienstagvormittag noch gehofft, der Buckelwal wĂŒrde nun die Route raus aus der Wismarer Bucht einschlagen. Doch der umherirrende Buckelwal sitzt seit Nachmittag erneut in flachem Wasser in einer Bucht vor Wismar fest. „Der Wal sitzt auf“, sagte Greenpeace-Walexperte Thilo Maack vor Journalisten.

Ähnlich wie bereits in den vergangenen Tagen gingen die beteiligten Experten aber davon aus, dass das Tier aus eigener Kraft losschwimmen könnte, wenn es will. Dort, wo der Wal derzeit liege, in einer Bucht der Insel Poel, sei die Wassertiefe ausreichend, damit der Wal wieder selbststĂ€ndig weiterschwimmen könne. Deshalb denke man darĂŒber nach, Rettungsmanöver vom Vortag zu wiederholen, sagten Meeresbiologe Thilo Maack und Umweltminister Till Backhaus am Nachmittag. Dabei wurde der Wal sanft zum Weiterschwimmen motiviert. „Die Chance, das nochmal zu probieren, ist vorhanden“, so Maack. Behörden und Fachleute wĂŒrden die Situation derzeit analysieren.

Update vom 31. MĂ€rz, 14:05 Uhr: Der Buckelwal steckt wieder fest, bestĂ€tigt Umweltminister Backhaus jetzt auf einer Pressekonferenz. „Er ist rechts abgebogen und den Kirchsee. Dort sitzt er jetzt fest“, erklĂ€rt Backhaus. Und tadelt: „Das war wieder nicht schön von ihm, er hat sich nicht an seine Route gehalten.“

Das Tier war von zwei Schlauchbooten begleitet worden, geholfen hat es offenbar nichts. Greenpeace-Experte Thilo Maack Ă€ußert immerhin leise Hoffnung: Wie zuvor in der Wismarer Bucht, liegt der Wal in einer Rinne. Nach erster EinschĂ€tzung sollte er in der Lage sein, sich erneut selbst zu befreien – wenn er denn möchte.

Buckelwal sitzt wohl wieder fest: NĂ€chste Hiobsbotschaft – aktuelle Meldung aus Bucht Kirchsee

Update vom 31. MĂ€rz, 13:53 Uhr: Er hatte sich erst gestern Abend aus seiner Position losgeeist. Nun könnte der Wal laut Informationen des NDR erneut feststecken. Das Tier soll zwischen den Inseln Walfisch und Poel festsitzen. Einem NDR-Reporter zufolge bewegt sich das Tier aktuell nicht. Daneben befĂ€nde sich ein Boot von Greenpeace. Offiziell bestĂ€tigt wurde dies zunĂ€chst nicht. Um 14 Uhr will Umweltminister Till Backhaus (SPD) ĂŒber die aktuelle Situation informieren.

Update vom 31. MĂ€rz, 12:45 Uhr: Der Buckelwal hĂ€lt sich offenbar nach wie vor in der Wismarer Bucht, unweit der Insel Walfisch, auf. Von dort aus könnte er den schmalen und flachen Kanal der Insel Poel Richtung Kirchdorf anpeilen, fĂŒrchten Experten. Ferngehalten werden soll der MeeressĂ€uger auch von KĂŒstengewĂ€ssern voller Schlick, berichtet die Bild. Derzeit sei er in ausreichend tiefen GewĂ€ssern. Komme er aber in Bereiche mit dem feinkörnigen Sediment und strande dort erneut, könnte eine Befreiung sehr schwierig werden.

Update vom 31. MÀrz, 11:30 Uhr: Der seit einer Woche mehrmals gestrandete Buckelwal schwimmt am Dienstagmorgen frei in der Wismarer Bucht, bestÀtigt das Deutsche Meeresmuseum der dpa zufolge. Laut Informationen des NDR sei der Wal bei Bad Wendorf gesichtet worden, rund 300 Meter von seinem Aufenthaltsort am Montag entfernt. Ein Expertenteam sei bereits zu dem Wal aufgebrochen, berichtet Bild.

Wie der Focus berichtet, befinde sich das Tier derzeit zwischen der Insel Walfisch und der Insel Poel. Fachleute fĂŒrchten, er könne in den Kanal Richtung Kirchdorf auf Poel schwimmen. „Dort ist es schmal und flach“, warnt Meeresbiologe Thilo Maack gegenĂŒber Focus. GrĂ¶ĂŸere Wasserschutzboote könnten dort schon nicht mehr verkehren.

Update vom 31. MÀrz, 11 Uhr: In den Nachstunden konnte er sich von selbst befreien, dann tauchte er buchstÀblich ab. Nun ist der mehrfach gestrandete Buckelwal wieder gesichtet worden. Das bestÀtigte jetzt auch das Deutsche Meeresmuseum. Das war auch auf Bildern einer Live-Kamera zu sehen, auf denen sich das Tier bewegt. Es sei zu hoffen, dass der Buckelwal Richtung Norden schwimme, meinte eine Sprecherin des Meeresmuseums laut dpa.

Wal Timmy ist offenbar wieder aufgetaucht

Update vom 31. MĂ€rz, 10 Uhr: Wo ist Timmy? Der seit einer Woche in der LĂŒbecker Bucht mehrmals gestrandete Buckelwal hat sich vor wenigen Stunden befreit und wurde dann lange nicht mehr gesichtet. Das Tier habe offenbar die Dunkelheit genutzt und scheine die Umgebung von Wismar verlassen zu haben, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Wismar der Nachrichtenagentur afp noch am Dienstagmorgen. „Wir hoffen, dass der Wal inzwischen den Weg in tiefere GewĂ€sser gefunden hat“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums der Bild.

Doch wie unter anderem der Focus berichtete, soll der Wal am Vormittag wieder in der Wismarer Bucht gesichtet worden sein. Offiziell bestÀtigt wurde die Sichtung zunÀchst nicht.

Update vom 31. MÀrz, 7:57 Uhr: Der Buckelwal in der Ostsee ist bisher noch nicht gesichtet worden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen. Nun werde ein Boot vorbereitet, damit die EinsatzkrÀfte nach dem Tier suchen und gegebenenfalls sehen könnten, ob es den Weg in Richtung offenes Meer geschafft oder sich wieder festgesetzt habe.

Update vom 31. MĂ€rz, 6:17 Uhr: Dem in der Ostsee gestrandeten Buckelwal ist es gelungen, ein zweites Mal ins offene Wasser zurĂŒckzukehren. Er sei nicht mehr zu sehen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in der Nacht. Das Polizeiboot habe daraufhin den Einsatz abgebrochen. Eine Suche in der Dunkelheit sei nicht sinnvoll, erklĂ€rte der Sprecher. Gegen 23 Uhr wurde der Wal zuletzt an der SeebrĂŒcke in Wendorf gesichtet, wie die Wasserschutzpolizei der Bild mitteilte.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) berichtete, das Tier sei zunĂ€chst in die verkehrte Richtung geschwommen – zum Hafen hin. Im Laufe des Abends habe es dann jedoch Kurs in Richtung offenes Meer genommen. „Der Wal kĂ€mpft – aber er ist angeschlagen“, so Backhaus. Nun sei das Tier auf sich allein gestellt. Zuvor hatten das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern, Fachleute des Deutschen Meeresmuseums und Vertreter der Umweltschutzorganisationen Greenpeace und Sea Shepherd mitgeteilt, dass sich der Zustand des Wals verbessert habe.

Ostsee-Wal kann sich selbst befreien

Update vom 30. MĂ€rz, 21:12 Uhr: Neue Hoffnung im Wal-Drama: Vor der OstseekĂŒste hat sich der gestrandete Buckelwal befreien können. Das Tier hat sich nach Angaben des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern am Abend von der Sandbank wegbewegt. Es sei allerdings noch nicht klar, in welche Richtung er schwimme, erklĂ€rte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Umweltorganisation Greenpeace zufolge schwamm das Tier zunĂ€chst Richtung Hafen.

Laut Focus gab Landesumweltminister Till Backhaus an, dass die Wasserschutzpolizei gerade versuche, den Wal zu leiten. Man mĂŒsse verhindern, dass dieser in den Hafen schwimmt. „Ich hoffe, dass er es schafft – aber den Garantieschein gibt es nicht“, meinte Backhaus. „Wir haben immer wieder gedacht: Hoffentlich, hoffentlich schafft er es“, zitiert Bild den Umweltminister: „Er hat sich von sich aus auf den Weg gemacht. Er will kĂ€mpfen.“

Update vom 30. MÀrz, 20:42 Uhr: Der gestrandete Buckelwal hat sich offenbar in Bewegung gesetzt. Laut einem Focus-Reporter, der sich vor Ort in der Wismarer Bucht befindet, schwamm der Wal vor wenigen Minuten los. Demnach bewegte er sich in Richtung Hafen und hat etwa 50 Meter hinter sich gebracht. Das hÀtten mehrere Augenzeugen berichtet.

Zuvor waren mehrere Versuche von EinsatzkrÀften gescheitert, dem Tier zu helfen. Boote in der Wismarer Bucht mussten ihren Einsatz nach Einbruch der Dunkelheit zunÀchst beenden. Laut NDR befanden sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) und Experten von Greenpeace, dem Meeresmuseum Stralsund und Sea Shepherd an Bord eines Boots.

Update vom 30. MÀrz, 17:42 Uhr: Das neuerliche Rettungsmanöver ist laut bild.de nach wenigen Minuten abgebrochen worden. Die Boote entfernten sich wieder von dem gestrandeten Buckelwal. Wie es weitergehen soll, ist derzeit offen.

Wal-Drama in der Ostsee: NĂ€chste Rettungsaktion fĂŒr gestrandetes Tier

Update vom 30. MĂ€rz, 16:57 Uhr: Der NDR hatte am Montagnachmittag berichtet, Greenpeace-Meeresbiologin Franziska Saalmann habe ein neuerliches Rettungsmanöver angekĂŒndigt. Demnach wolle sich ihre Organisation in einer gemeinsamen Aktion mit dem Deutschen Meeresmuseum und der Wasserschutzpolizei zu dem Wal begeben. Auf dem Wasser sei geplant, das Tier zu animieren, sich freizuschwimmen. Zudem solle sich aus der NĂ€he auch ein genaueres Bild ĂŒber den Zustand des Tieres gemacht werden. Inzwischen ist diese erneute Rettungsaktion gestartet worden. Laut bild.de sind zwei Boote losgefahren und nĂ€hern sich dem Tier.

Update vom 30. MĂ€rz, 13:30 Uhr: Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Umweltminister Till Backhaus und das Deutsche Meeresmuseum ĂŒber das weitere Vorgehen im Fall des gestrandeten Wals informiert. Demnach werde weiter gehofft, dass sich das Tier aus eigener Kraft befreien kann. Die Hoffnung liege vor allem auf dem Nachmittag, dann solle der Wasserstand um etwa 30 Zentimeter ansteigen.

Nach Aussage des Direktors des Deutschen Meeresmuseums stehen wichtige Stunden bevor. Er wolle nicht vom verzweifelten letzten Versuch reden, sagte Burkard Baschek bei der Pressekonferenz mit Blick auf geplante Versuche, das Tier zum Weiterschwimmen zu animieren. „Wir glauben nach wie vor daran, dass es gelingt, aber es wird ein entscheidender Tag heute werden.“ Das Expertenteam vor Ort werde dann versuchen, den Wal nochmals zu animieren. „Dies erfolgt durch Klatschen mit dem Paddel auf das Wasser, da der Wal keinesfalls berĂŒhrt werden sollte“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums im Vorfeld der PK.

„Dem Tier wirklich Ruhe zu geben, damit es dann auch sterben kann“

Laut den Experten werde weiter daran geglaubt, dass das gelingen könne. Doch werde das Tier von Tag zu Tag schwÀcher. Mittlerweile atme der Wal nur noch alle vier Minuten, zuvor lag die Frequenz bei zwei Minuten. Das Tier könne sich grundsÀtzlich frei bewegen, habe dies aktiv jedoch kaum wahrgenommen.

Baschek sagte, falls das Tier frei genug im Wasser schwimme und sich grundsĂ€tzlich mit geringem Aufwand bewegen könnte, aber dennoch nicht wegschwimme, dann fehle ihm offenbar die Kraft dazu. Dann werde man auch ĂŒber den Zeitpunkt nachdenken mĂŒssen, „dem Tier wirklich Ruhe zu geben, damit es dann auch sterben kann“. So weit sei man aber bisher nicht. „Das möchte ich gern heute Abend dann nochmal diskutieren“, sagte der Experte.

Update vom 30. MĂ€rz, 12:51 Uhr: In den vergangenen Stunden hat sich der gestrandete Buckelwal kaum bewegt. „Er atmet weiterhin. Er liegt im Wasser, das jetzt etwas niedriger ist, dadurch, dass der Wasserstand etwas gesunken ist“, sagte Meeresschutz-Expertin Franziska Saalmann von der Organisation Greenpeace der Deutschen Presse-Agentur. Er atme regelmĂ€ĂŸig, etwa alle fĂŒnf Minuten.

Als das Expertenteam am Morgen mit einem Schlauchboot in die NĂ€he des Tieres gefahren war, hatte der 12 bis 15 Meter lange Wal nicht stark reagiert. „Wir haben auch versucht, ihn durch LĂ€rm zu animieren. Dazu haben wir mit dem Paddel aufs Wasser geschlagen, um zu gucken, ob er sich bewegt und dadurch zeigt ‚Oh, das stört mich!‘ Da kam aber auch keine Reaktion zurĂŒck und das zeigt auch noch, dass das Tier weiterhin geschwĂ€cht ist.“

In der Nacht zum Montag (30. MĂ€rz) war der Wasserstand um 50 Zentimeter gesunken. Aus eigener Kraft kann sich das Tier daher aktuell nicht freischwimmen. „Der Wasserstand soll ja auch wieder steigen. Er kann derweil noch mal Kraft sammeln durch die Ruhe, die wir ihm geben wollen“, so Saalmann.

Zustand des Ostsee-Buckelwals besorgniserregend

Update vom 30. MĂ€rz, 11:15 Uhr: Die Situation fĂŒr den in der Wismarer Bucht gestrandeten Buckelwal bleibt weiter angespannt, dem Tier geht es nach wie vor nicht gut. Einer Meeresschutz-Expertin der Organisation Greenpeace zufolge wirkt der Wal weiterhin geschwĂ€cht. „Er liegt nach wie vor unverĂ€ndert hier in der Bucht, und er atmet auch weiterhin“, sagte Franziska Saalmann im ZDF-„Morgenmagazin“. Er habe jedoch nicht viel Reaktion gezeigt, als das Team am Morgen mit dem Schlauchboot zu ihm gefahren ist.

Da der Wasserstand gesunken ist, hat sich die Situation fĂŒr den Wal zusĂ€tzlich erschwert. Doch selbst wenn sich der Wal befreien könnte, sei nicht klar, ob er den Weg zurĂŒck in die Nordsee finden wĂŒrde. „Wir wissen nicht genau, was fĂŒr Krankheiten er eventuell hat. Und ob und inwiefern seine Orientierung und sein Allgemeinzustand so sehr geschwĂ€cht sind, dass er jetzt auch durch menschliche EinflĂŒsse und die verbliebenen Netzreste, die er noch im Maul hat, so geschwĂ€cht ist, dass er einfach nicht richtig klarkommt und sich nochmal verirrt.“

Der Wal mĂŒsse eigentlich dringend die Ostsee verlassen. „Wir hoffen, dass er die Kraft zusammenkriegt, und wir beratschlagen auch darĂŒber, welche Maßnahmen wir anschließen können, um ihn bestmöglich zu unterstĂŒtzen.“

Update vom 30. MĂ€rz, 9:33 Uhr: Der gestrandete Wal in der Wismarer Bucht ist sehr geschwĂ€cht. „Er hat kaum auf uns reagiert und bewegt sich nicht. Wir werden jetzt mit den Behörden besprechen, wie wir dem Wal am besten helfen können“, sagte eine Sprecherin von Greenpeace zu Bild.

Beamte der Wasserschutzpolizei und Meeresbiologen von Greenpeace fuhren am Montagmorgen kurz nach 7 Uhr mit einem Schlauchboot zu dem Tier. Das bestĂ€tigte ein Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern gegenĂŒber der dpa. „Um zu sehen, wie sich der Zustand des Wals darstellt.“ Noch ist offen, wie es weitergeht. Unklar bleibt, ob der Wal erneut Ruhe bekommt oder ob noch einmal ein Rettungsversuch unternommen wird.

Update vom 30. MĂ€rz, 7:38 Uhr: Ein RĂŒckschlag in der Nacht: Der an der OstseekĂŒste gestrandete Buckelwal hat sich nicht befreien können. Das Tier liege noch immer in der Bucht vor Wismar und habe sich nicht von der Stelle bewegt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar der Deutschen Presse-Agentur. „Ja, der ist noch da. Die Situation ist noch so wie gestern.“ Seit Sonntag (29. MĂ€rz) gebe es zudem weniger Wasser, was die Lage schwieriger mache. Wie es nun weitergeht, konnte der Sprecher nicht sagen. Das mĂŒssten die Experten entscheiden, wenn sie sich ein Bild von der Lage gemacht haben.

Streit um Wal-Rettung in der Ostsee

Update vom 30. MÀrz, 6:37 Uhr: Der Zustand des Buckelwals in der Ostsee bleibt besorgniserregend. Nachdem das Tier zunÀchst befreit werden konnte, strandete es erneut und hÀlt sich nun geschwÀcht in der Wismarbucht auf. Burkard Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, beschreibt den Wal als sehr geschwÀcht. Das Meeresmuseum berichtet zudem von einer reduzierten Atemfrequenz.

Parallel dazu ist ein Streit innerhalb der Rettungsteams entbrannt. Der Meeresbiologe und Wal-Experte Robert Marc Lehmann erklĂ€rte auf Instagram, man habe ihn und sein Team „aktiv“ von weiteren EinsĂ€tzen ausgeschlossen. „Mein Team und ich waren vorbereitet auf eine wochenlange Mission.“

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) wies die VorwĂŒrfe bei der Bild zurĂŒck. Er kĂŒndigte an, Lehmann nun persönlich zu kontaktieren und wieder ins Team zu integrieren. „Uns ist es ein großes Anliegen, zu sagen, dass zu keinem Zeitpunkt irgendjemand ausgeschlossen wurde, Teil des Teams zu sein“, sagte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack der Zeitung.

Unbefugte Menschen nÀhern sich Wal in der Ostsee

Update vom 29. MĂ€rz, 21:01 Uhr: Wie die Bild berichtet, haben sich am Sonntag mehrere Menschen unbefugt dem gestrandeten Wal genĂ€hert. Unter anderem soll ein Kajakfahrer direkt auf das Tier zugesteuert und nur wenige Meter neben ihm angehalten haben. Die Wasserschutzpolizei sprach daraufhin zwei Platzverweise aus. „Es gilt weiterhin der Sperrkreis von 500 Metern um das Tier. Wir werden die ganze Nacht zum Schutz vor Ort sein“, zitiert Bild einen Sprecher der Wasserschutzpolizei.

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