Dieses Verbrechen erschütterte ganz Deutschland: Am 21. August 2025 wurde Polizeioberkommissar Simon Bohr (34) in Völklingen bei einem Einsatz erschossen. Der mutmaßliche Täter, Tankstellenräuber Ahmet G. (19), soll das Feuer eröffnet haben. Nun hat vor dem Landgericht Saarbrücken der Mordprozess begonnen.
Am zweiten Verhandlungstag stand der letzte Einsatz des 34-Jährigen im Mittelpunkt. Mehrere Kollegen schilderten unter Tränen die dramatischen Minuten, in denen Simon Bohr tödlich verletzt wurde. Ihre Aussagen zeichneten das Bild eines engagierten Beamten, der seinen Dienst mit großer Pflichtbereitschaft versah.Die Zeugen berichteten von der Alarmierung nach einem Tankstellenüberfall und der anschließenden Fahndung. Wenig später kam es zur Konfrontation mit dem Verdächtigen – dann fielen die tödlichen Schüsse. Für Simon Bohr kam jede Hilfe zu spät.
Im Gerichtssaal herrschte spürbare Betroffenheit. Angehörige, Freunde und Kollegen verfolgen den Prozess mit großer Anteilnahme. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 19-jährigen Angeklagten Mord vor. Die Verteidigung kündigte an, sich im Laufe des Verfahrens ausführlich zu den Vorwürfen zu äußern.Der Prozess soll mehrere Verhandlungstage dauern. Am Ende steht die Frage nach der Schuld – und nach Gerechtigkeit für einen Polizisten, der im Dienst sein Leben verlor.