Im RTL-Interview! Seine Tochter tötete Luise (12): Vater kämpft um Normalität

Seit Freitag ist klar, dass der Tatverdächtige, der Yosef († 14) getötet haben soll, selbst noch ein Kind ist! Doch das ist leider kein Einzelfall. Im März 2023 wurde Luise aus Freudenberg erstochen. Die Täterinnen (damals 12 und 13) sind Klassenkameradinnen der Zwölfjährigen gewesen. RTL hat mit dem Vater eines der Mädchen gesprochen. Gerade jetzt, bei dem Fall aus Dormagen, kommt bei ihm vieles wieder hoch.

Luises Mörderinnen leben heute, unter Aufsicht und mit Betreuung, an einem unbekannten Ort. Wo genau, das verrät der Vater nicht. Aber er sieht seine Tochter alle zwei Wochen, sagt er im Gespräch mit RTL. Ins Siegerland – und damit auch nach Freudenberg, in ihre alte Heimat – darf das Mädchen nicht zurück. Auch ihre Namen haben die Behörden geändert, damit sie zur Schule gehen können.Am liebsten würde die Familie auswandern, zum Beispiel nach Brasilien. Doch sie hat kein Sorgerecht mehr. Als Eltern kämpfen sie dafür, mehr Mitspracherecht zu bekommen.Im Sommer werde seine Tochter ihren Abschluss machen. Wie es dann weitergeht, ist unklar. Als Vater sorgt er sich, wo sein Mädchen seine Ausbildung machen könne. Seit dem ersten RTL-Gespräch mit ihm sagt er, dass seine Tochter bei dem Mord an Luise nur dabei, aber nicht die Haupttäterin gewesen sei.Lese-Tipp: Wie Luises Angehörige um Gerechtigkeit kämpfen

Empfehlungen unserer PartnerIn Luises Fall war ein Kindergemisch aus Konflikt, Eifersucht und digitaler Enthemmung das Motiv. Warum nun der 14-jährige Yosef erstochen wurde, ist noch unklar. „Da es sich bei dem Täter um ein Kind handelt, bitten wir um Verständnis, dass wir aus persönlichkeitsrechtlichen und auch jugendschutzrechtlichen Gründen keine Angaben zur Person oder auch zu den Hintergründen oder auch Umständen der Tat preisgeben werden“, erklärt Claudia Suthor von der Polizei Rhein-Kreis Neuss im Gespräch mit RTL.Lese-Tipp: Messerstechereien unter Kindern – welche Folgen hat das für die minderjährigen Täter?

Klar ist jedoch schon jetzt: Aufgrund des Alters des Tatverdächtigen kann der Junge nicht verurteilt werden. In Deutschland gilt man erst mit 14 Jahren als strafmündig. Der Vater der Luise-Täterin findet das zu spät: Er findet, die Strafmündigkeit sollte unbedingt herabgesetzt werden. „Weil, wenn die Kinder lernen, dass Gewalt und Kriminalität normal sind, ist das falsch.“Der Tatverdächtige im Fall Yosef befindet sich nun in Obhut des Jugendamtes. „Es wird Sachverständige geben, die sich dieses Kind sehr genau anschauen“, erklärt Psychologin Ariadne Sartorius im RTL-Gespräch. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wolle man herausfinden, was passiert sei und was das Kind brauche, um auch mit dieser Tat sein Leben weiterführen zu können. Doch sei auch klar, dass die Gesellschaft vor strafunmündigen Jugendlichen schützen müsse, die Dinge täten, die mit 14 eine Straftat sind. „Es ist eine Mischung aus Schutz der Gesellschaft und Jugendhilfemaßnahmen.“

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