Köln – Emotionale Momente bei „Let’s Dance“ am Freitagabend. Gleich mehrmals flossen die Tränen – vor Erschöpfung, aber auch vor Dankbarkeit und Glück. Knallharte Entscheidungen gab es trotzdem. Am Ende des Abends mussten Simon Gosejohann (50) und Ekaterina Leonova (38) die Tanzschuhe ausziehen: Sie schafften es nicht in die nächste Runde.
Nach der Spaß-Nummer der letzten Woche wird es bei Sänger Ross Antony (51) und Mariia Maksina (28) diesmal wesentlich feierlicher – es steht ein langsamer Walzer an. Nach der Performance bricht Ross jedoch plötzlich in Tränen aus! Juror Joachim Llambi (61) wenig taktvoll: „Was hat er denn? Müssen wir einen Arzt rufen?“
„Jetzt muss ich auch weinen, Ross“: Ross kann gar nicht aufhören und erklärt dann, dass er vor Glück geweint hat. Von seiner Tanzpartnerin schwärmt er: „Es ist einfach so schön zu sehen, was Mascha aus mir rausholt. Sie gibt so viel und sie hat so viel Geduld mit mir. Ich danke dir!“ Da ist auch Mariia sichtlich gerührt: „Jetzt muss ich auch weinen, Ross.“
Schon grätscht Llambi wieder ungeniert dazwischen und quengelt: „Ich will auch weinen!“ Eine Steilvorlage für Moderator Daniel Hartwich (47), der grinst: „Ich gebe Ihnen gleich einen Grund.“ Dann wird aber auch Llambi wieder ernst und hat sogar ein Lob für Antony parat: „Es war eine sehr gefühlvolle Art. Das war nicht der Kasper von letzter Woche. Das war eher wie ein englischer Graf.“ 17 Punkte gibt es insgesamt für Ross und Mariia.
Auch bei Esther Schweins (55) fließen die Tränen – allerdings vor Erschöpfung beim Training: „Die Woche ist beinhart. Da muss ich mich fangen.“ Tanzpartner Massimo Sinató (45) nimmt Schweins ordentlich in die Mangel: „Esther kämpft. Die kriecht hier auf allen Vieren raus.“ Die Barfuß-Salsa schaffen die beiden dann doch auf zwei Beinen und fahren immerhin 15 Punkte ein.
Du hast den Takt ja fast gar nicht getroffen: Als der Comedian Simon Gosejohann seinen speziellen Hüftschwung zeigt, kriegt sich Motsi Mabuse vor Lachen kaum ein. Für die Salsa mit Ekaterina Leonova (38) kann sich Llambi gerade mal zwei Punkte abringen – für den „Unterhaltungsfaktor“: „Du hast den Takt ja fast gar nicht getroffen. Was soll ich denn da bewerten?“ Mit neun Punkten landet Gosejohann an diesem Abend auf dem letzten Platz.
Kurz darauf reckt Llambi jedoch sogar die Zehner-Kelle! Der Ninja-Warrior-Athlet Joel Mattli (31) haut den sonst so knallharten Juror mit seiner Samba förmlich vom Hocker – während es bei Motsi und Jorge González (58) „nur“ für je neun Punkte reicht. Mit 28 Punkten wird Mattli zum Sieger des Abends.