
Die Feuerwehr konnten den Jungen zunächst aus dem Haus bringen. ©Jens Kalaene/dpaDiese seien relativ umfangreich, teilte diePolizeimit. Kriminaltechniker und Brandermittler untersuchten das Gebäude und seien vermutlich den ganzen Tag über vor Ort. Das Haus war ausgebrannt und ist nach aktueller Einschätzung nicht mehr bewohnbar, so die Polizei.Am späten Montagabend hattenFeuerwehrleuteden Jungen leblos aus den Flammen gerettet. Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Kind zu reanimieren, wie es hieß. Die Angehörigen wurden von der psychosozialen Notfallversorgung vor Ort betreut. Ein weiterer Mensch wurde leicht verletzt.

Anwohner legten an der Mauer vor dem Grundstück Blumen nieder und stellten Kerzen auf zum Gedenken an den toten Jungen. Vor Ort herrschte eine bedrückte Stimmung, wie ein dpa-Reporter berichtete. Die Fassade des ausgebrannten Hauses war mit Ruß bedeckt, der Dachstuhl verkohlt.
Zehn Bewohnerinnen und Bewohner, darunter drei weitere Kinder, konnten sich laut Polizei selbst aus dem Gebäude retten. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben gegen 18.30 Uhr alarmiert worden.

Suche nach Jungen gestaltete sich schwierigAls die Feuerwehrleute eintrafen, stand das Haus demnach bereits komplett in Flammen. Anwesende informierten die Helfer, dass sich der Siebenjährige noch im Gebäude befinden müsste.Einsatzkräfte machten sich auf die Suche nach dem Kind. Das gestaltete sich den Angaben nach aber schwierig, weil die Holztreppe bereits weggebrannt war. Über Leitern drangen die Feuerwehrleute bis zu dem Kind vor und brachten es noch aus dem Haus.