Dieser Fall sorgt für Kopfschütteln: In Köln kassieren ein bosnischer Staatsbürger, seine Ehefrau und ihre acht Kindermonatlich 7250,77 Euro staatliche Leistungen– obwohl der Mann Deutschland eigentlich längst hätte verlassen müssen. Nach Aktenlage ist Huso B. bereitsseit 23 Jahren ausreisepflichtig.Doch statt abgeschoben zu werden, lebt der Mann weiterhin in Deutschland – und ist inzwischen sogarmehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten. Trotzdem fließt das Geld vom Amt weiter, Monat für Monat.
Wie kann das sein? Behörden verweisen auf rechtliche Hürden, familiäre Bindungen und den Schutz der Kinder. Kritiker sprechen hingegen von einem eklatanten Systemversagen und mangelndem politischen Willen zur Durchsetzung geltenden Rechts.Besonders brisant: Trotz der langen Ausreisepflicht und der Vorstrafen gibt es offenbar bis heute keine konkrete Abschiebungsperspektive. Warum die Behörden nicht handeln, bleibt für viele unverständlich.
Und was sagt Huso B. selbst zu den hohen Zahlungen? Nach Informationen aus seinem Umfeld sieht er sich nicht als Täter, sondern als Familienvater, der das Geld für den Lebensunterhalt seiner kinderreichen Familie benötigt.Der Fall entfacht erneut eine hitzige Debatte über Migration, Sozialleistungen und Abschiebepraxis in Deutschland.