Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) – Auf einmal ging es ganz schnell und einfach. Die Barriere vor Timmy war weg und der Wal schwamm sofort los – in sein Reisebett. Jubel bei den erleichterten Wal-Helfern.
Der geschwächte Wal war zuvor in Richtung der Rinne gedreht worden, um die Mega-Barge erreichen zu können, die ihn zurück in die Nordsee bringen soll. Der Rettungsversuch soll bis Sonnenuntergang beendet sein. Schaffen es die Helfer, Timmy rechtzeitig von der Sandbank in der Ostsee zu holen?
28.04.2026 – 18:31 Uhr Morgen früh soll es Richtung Nordsee gehen: In den kommenden Stunden soll der Lastkahn samt Buckelwal in die Wismarbucht gezogen werden. Das sagte Chef-Taucher Fred Babbel bereits am Nachmittag zu BILD. Laut dem technischen Leiter Felix Bohnsack soll am Eingang der Bucht ein anderer Schlepper übernehmen, der dann Richtung Nordsee startet. Bohnsack: „Das wird dann so innerhalb der nächsten 10 bis 14 Stunden passieren.“
28.04.2026 – 18:01 Uhr Die 110 Meter in die Barge: Die Luftbildaufnahme zeigt die 110 Meter, die Timmy von sich aus in die Barge schwamm. Zuvor hatten die Wal-Helfer das Tier in der Kuhle gedreht (wo die Säcke liegen). Ohne Zug am Geschirr begab sich Timmy dann allein in sein Reisebett.
28.04.2026 – 17:39 Uhr Wal-Experte„Es ist ein Wunder“: Der erfahrene Wal-Retter Pedro Baranda aus Mexiko: „Von Beginn an war es schwierig, aber nicht unmöglich. Heute beginnt seine Reise nach Hause. Es ist ein Wunder.“