Große Spannung am Samstagabend in Berlin: Beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest haben nach neun Live-Auftritten die Moderatoren die drei Acts für das Superfinale verkündet. Zuvor beriet die internationale Jury ausführlich über die Performances, während Barbara Schöneberger (51) gemeinsam mit Co-Host Hazel Brugger (32) durch die Sendung führte und die Wartezeit mit spontanen Gesprächen überbrückte. Dann die Entscheidung: Weiter sind Molly Sue mit dem Song “Optimist (Ha Ha Ha)”, Wavvyboi mit “Black Glitter” und Sarah Engels (33) mit “Fire”. Jetzt zählt nur noch das Publikumsvoting – wer am Ende gewinnt, erhält das Ticket für den ESC in Wien.
Die Jury tat sich mit der Auswahl sichtbar schwer, weshalb Barbara die Bühne für kurze Talks mit dem Schauspieler Hans Sigl (56) und der Komikerin Carolin Kebekus (45) öffnete. Zudem blickte die Show in einem Einspieler auf legendär-skurrile ESC-Momente zurück – ein bunter Mix aus Fiebertraum und Nostalgie, der die Wartezeit vor der Entscheidung verkürzte. Erst danach folgte das Ergebnis der internationalen Fachjuroren, das die Top drei formte. Das Superfinale bündelt nun die Aufmerksamkeit auf Molly Sue, Wavvyboi und Sarah: In der finalen Abstimmungsrunde liegt die Entscheidung komplett bei den Zuschauern, die nun zwischen drei sehr unterschiedlichen Beiträgen wählen.
Schon im Laufe des Abends sorgten die Auftritte im Netz für ordentlich Gesprächsstoff, besonders in den Kommentaren unter einem Instagram-Post des offiziellen Show-Accounts. Dort nahmen viele Nutzer die Performances genau auseinander – auch die von Laura Nahr rückte in den Fokus der Diskussionen.
“Also, die Performance bei Nummer fünf, ‘Wonderland’ – ist ja wohl eine Unverschämtheit, so etwas im TV zu präsentieren. Da habe ich gar keine Worte für”, ärgerte sich ein User. Die Kommentare fielen deutlich aus und zeigten, dass die Erwartungen an einen potenziellen ESC-Beitrag hoch sind. Ob die drei Finalisten diese Erwartungen erfüllen können, wird sich nun in der finalen Publikumsabstimmung zeigen.