Berlin – Feuer und Familie. Für ihren Traum vom ESC macht Sarah Engels (33) einen Spagat zwischen Mama-Sein und Traum vom großen Finale in Wien. BILD besuchte die Sängerin bei den letzten Proben zum Auftritt beim Vorentscheid am Samstagabend.
Hinter einer unscheinbaren Tür wird es im Berliner Tanzstudio plötzlich laut. Harte Beats, schnelle Schritte, konzentrierte Blicke. Mittendrin: Sarah Engels (33). Samstag steht sie mit ihrem Song „Fire“ live in der ARD-Show (20.15 Uhr) auf der Bühne – vor einem Millionen-Publikum. Im Erfolgsfall werden es aber noch viel mehr Zuschauer.
Mehr als 100 Millionen Menschen schauen weltweit den Eurovision Song Contest. Der Druck? Riesig! Gedanken an ihr ESC-Vorbild: die Schwedin Loreen (42). Die holte gleich zweimal den Sieg bei der großen Musikparty (2012 und 2023). Sarah will so weit gar nicht denken. Sie ist auf den Samstag fokussiert.
„Da muss schon alles bestens durchgetaktet sein. Die beste Vorbereitung für die Bühne ist Training“, sagt sie und wischt sich nach der Choreo-Probe den Schweiß von der Stirn.
Tatsächlich geht es Schlag auf Schlag. Gesangsproben, Tanztraining, Interviews. Und nie aus dem Blick: das Wichtigste in ihrem Leben: ihre Familie. Wie schafft sie diesen Spagat? Sarah: „Organisation ist alles. Ohne mein Umfeld würde das nicht funktionieren.“
Zu Hause wird der ESC ohnehin zelebriert. „Der ESC ist für mich etwas ganz Besonderes. Da gibt es mit Freunden und Verwandten auch immer wieder eine große Party.“ Diesmal steht Mama selbst auf der Bühne – und die Kids dürfen zuschauen.
Trotzdem achtet Engels, die 2011 bei DSDS zum Star wurde, darauf, dass ihre Kinder nicht zu sehr im Social-Media-Strudel landen. „Das ist Fluch und Segen zugleich. Es ist ja auch mein Job. Man muss immer schauen, dass man die sozialen Medien sinnvoll nutzt.“