
„Ich will, dass jeder sieht, dass ich diesen Menschen liebe”„Ich möchte mich nicht verstecken, sichtbar sein. Nicht laut, provokant, sondern ehrlich. Ich will, dass jeder sieht, dass ich diesen Menschen liebe. Einen Mann, als Mann, im Fußball”, sagte er vor 50.000 Zuschauern im Kölner Stadion. Kaiser pfeift als Unparteiischer bis in die Landesliga und ist nach seinem Coming Out 2022 einer der wenigen sichtbar queeren Menschen im deutschen Fußball.

Der 1. FC Köln postete ein Video der Aktion in den sozialen Medien und schrieb dazu: „Heute hatte er einen besonderen Plan, bei dem der FC ihn unterstützt hat.” Auch darüber hinaus stand der Freitagabend in Müngersdorf im Zeichen von Diversität.

Die vier Stadionpfosten erstrahlten in Regenbogenfarben, der FC lief in einem Sondertrikot auf, die Spieler wurden beim Einlaufen von Personen aus den FC-Stiftungsprojekten begleitet. Man wolle mit den Aktionen „wichtige Zeichen für Vielfalt im Sport und in der Gesellschaft setzen”, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. Anschließend wurde Fußball gespielt, der gastgebende FC erkämpfte einen mühsamen 1:0-Sieg über Wolfsburg.