Gold Coast (Australien) -Mittlerweile müssen RTL-Zuschauer davon ausgehen, dassGil Ofarim(43) seine eigenen Aussagen imDschungelcamptatsächlich ernst meint und weiter denkt, nicht wegen seines Skandals angefragt worden zu sein. Auch an Tag 5beweist er, dass er offensichtlich nicht erkannt hat, was das Problem ist und was man von ihm erwartet.

Das lange Warten auf Reue, eine Entschuldigung oder gar Erklärung geht uneinholbar weiter. Gil Ofarim, der mit einem erfundenen Antisemitismus-Vorfall in Leipzig offenbar Aufmerksamkeit generieren wollte, versteht nun nicht, dass sein Schweigen darüber die Gemüter noch mehr erhitzt.In Bezug auf seine Kinder habe er “viele Ängste. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich … das ist nicht okay.” Dass seine mehr als vier Jahre zurückliegende Tat so viel Aufmerksamkeit generiere, erstaunt den 43-Jährigen: “Dieser Hass, diese Anti-Haltung: Hätte ich nicht gedacht. Es wird aufgebaut als eine Katastrophe.”Das kann eigentlich nicht sein Ernst sein, denkt man sich. Und auch Stephen Dürr (51) schwirren derartige Gedanken durch den Kopf: “Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht!”Im Dschungelcamp, das sagte er bereitsAriel(22), sei er natürlich nicht nur wegen des Skandals, sondern aufgrund seiner bisherigen Karriere. “Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein.” Vielmehr sehe er sich in einem Jahr auf der Bühne mit seiner Band.Für Stephen ist Gils Karriere aber gelaufen, “wenn er nicht das Essenzielle macht, was alle von ihm erwarten”.

Versteht den Hass gegen seine Person nicht: Musiker Gil Ofarim, der mit einem erfundenen Antisemitismus-Vorfall offenbar Aufmerksamkeit haben wollte. ©RTL

Stephen glaubt nicht, dass Gil verstanden hat, womit viele ein Problem haben. ©RTLDschungelcamp: Ariel bricht Prüfung nicht ab und holt mehrere Sterne

Ariel (22) in der Dschungelprüfung. ©RTLWer hätte das gedacht? Ja, sie hat geschrien. Ja, die Angst stand ihr wieder ins Gesicht geschrieben. Dennoch hat Ariel endlich mal eine Dschungelprüfung durchgezogen.Im unterirdischen “Dschungelprüfungs-Bähro” begegnet sie vielen Tieren, Abfällen und anderen Ekelhaftigkeiten. In einen mit Echsen besetzten Glaskasten schaut, aber greift sie nicht hinein und lässt so einen Stern liegen.Bemerkenswerter: In einer Kommode schraubt sie ihren bereits dritten Stern ab, obwohl diese von einer Schlange bewohnt ist. Nicht schlecht!Zwar nörgelt die Schweizerin immer wieder mal (“Ich seh’ nix, es ist alles verschwommen”), ergattert letztlich unter Zeitdruck aber immerhin vier von zwölf möglichen Sternen – mehr als man erwarten durfte.Ariel stolz: “Jetzt habe ich es denen bewiesen, mir bewiesen und auch den Leuten da draußen, die nicht an mich glauben und denken, ich kann nur rumschreien.” Tatsächlich: Ihre Mitcamper feiern sie, obwohl das Reality-Sternchen nur mit einem Drittel der Ausbeute zurückkehrt.Als Belohnung darf sich die 22-Jährige gleich noch mal beweisen: Sie wurde wieder in die Prüfung gewählt und nimmt wieder Gil und Eva Benetatou (33) mit. Ob sie diesmal durchzieht?

Die Schweizerin ist weiter schreckhaft. ©RTL

Ohne Schreien geht es auch diesmal nicht. ©RTL

Kaum für möglich gehalten: Das Camp feiert Ariel. ©RTLSendehinweis: “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” läuft bis 9. Februar täglich ab 20.15 Uhr beiRTL. Alle Folgen sind danach auchbei RTL+ abrufbar.