Eveline W. (84) leidet unter den Folgen des Anschlags auf das Berliner Stromnetz. Durch die Brandstiftung an wichtigen Stromkabeln war ihr Heim ohne Strom und Heizung – mitten im Winter.Berlin –Ihr Links-Terroristen von der „Vulkangruppe“, seht euch dieses Foto an. Eine Frau. 84 Jahre alt. Hochbetagt, hilflos, traurig, verbittert. Eveline W. wurde Opfer des Anschlags auf das Berliner Stromnetz und litt stundenlang unter Kälte und Dunkelheit.Die Täter steckten fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel in Brand, die an einer Brücke zum Heizkraftwerk Lichterfelde inBerlinentlangliefen.Die Folgen waren verheerend: Rund 45.000 Haushalte, etwa 90.000 Menschen, saßen plötzlich im Dunkeln. Kein Strom, keine Heizung, kein Licht. In einer Millionenstadt. In Deutschland.
Ganze Viertel Berlins sind ohne StromErmittlungen zu linksextremen Tätern bisher erfolglosDie „Vulkangruppe“ gilt alslinksextremistische Serientäter. Seit Jahren begehen sie schwere Straftaten, attackieren gezielt Infrastruktur, gefährden Menschenleben. Ermittlungserfolge? Bislang Fehlanzeige.
BILD fordert die Behörden auf: Stoppt diesen Wahnsinn! Holt die besten Ermittler! Setzt alle Mittel ein! Diese Täter spielen mit Menschenleben – und treffen die Schwächsten unserer Gesellschaft.Der Anschlag trifft vor allem die SchwächstenEveline W. (84) spricht lieber über das, was sie erlebt hat. Ihre Worte sind Botschaft genug an die Täter: „Wir hatten in unserem Heim keinen Strom, keine Heizung. Alles war stockduster. Einige Bewohner sind durch die dunklen Flure geirrt. Nachts wurde es so kalt, dass meine Fingerkuppen taub wurden. Zum Glück habe ich eine zweite Decke bekommen.“
Eveline W. musste die ganze Nacht frieren. Zum Glück bekam sie im Heim eine zweite DeckeFoto: Pressefoto WagnerChristel K. (91) ging es ähnlich. Sie bedauerte, dass es im Heim keine Taschenlampen für die Bewohner gab. „Und es war so bitterkalt“, sagt sie zu BILD.
Christel K. (91) litt besonders unter der Kälte. Sie musste die ganze Zeit im Bett bleibenIngeborg E. (97) traf es besonders hart: Sie wurde aus ihrer Wohnung in eine Turnhalle gebracht, wo sie auf einer Pritsche schlafen musste. Inzwischen ist sie wieder in ihrem Heim, dort fließt der Strom wieder.
Ingeborg E. (97) wurde von Sanitätern aus ihrem Haus geholt und in eine Notunterkunft gebrachtTerroristen: Anschlag „gemeinwohlorientiert“In einemBekennerbriefschreiben die Terroristen allen Ernstes: „Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll.“ Was für ein Satz. Was für eine tumbe, zynische Behauptung. Was mögen die drei Frauen aus dem Seniorenheim denken, wenn sie so etwas hören?Noch immer herrscht in rund 30.000 HaushaltenStromausfall– mindestens zwei Tage lang. Ein Armutszeugnis für den Technologiestandort Deutschland.BILD-Reporter im finsteren Berlin:Diese Menschen trifft der Blackout besonders hart