Kaarst -Dramatischer Wohnungsbrand an Heiligabend in Kaarst (Nordrhein-Westfalen)! Menschen mussten über eine Drehleiter gerettet, eine Person in Spezialklinik geflogen werden.

Im nordrhein-westfälischen Kaarst hat sich an Heiligabend ein schwerer Wohnungsbrand ereignet. ©Patrick SchüllerDemnach wurde dieFeuerwehrin der Nacht zum Mittwoch (24. Dezember) gegen 0.52 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus auf der Ritterstraße gerufen.Mehrere Anrufer hatten sich bei der Leitstelle gemeldet und von einem ausgedehnten Feuer mit starker Rauchentwicklung gesprochen.Als die Einsatzkräfte in der Ritterstraße eintrafen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Mehrere Personen, die massiv von Rauch bedroht waren, machten sich auf dem Balkon der Brandwohnung bemerkbar.Nachbarn und zuerst eingetroffenePolizeibeamtehatten bereits erste Rettungsmaßnahmen mit handelsüblichen Leitern eingeleitet. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr unterstützten die Einsatzkräfte diese.Allerdings hatte das Feuer schon auf Teile des Dachstuhls übergegriffen, weshalb ein Außenangriff über zwei Drehleitern gestartet wurde. Zudem bekämpften mehreren Trupps mit Atemschutz den Brand im Inneren.

Mit zwei Drehleitern bekämpften die Feuerwehrleute den Brand. ©Patrick Schüller45 Einsatzkräfte bekämpfen Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

Die rund 45 Einsatzkräfte waren etwa fünf Stunden vor Ort. ©Patrick SchüllerDurch den Einsatz der beiden Drehleitern konnte glücklicherweise verhindert werden, dass das Feuer auf den gesamten Dachstuhl übergriff.Insgesamt mussten bei dem verheerenden Wohnungsbrand elf Menschen gerettet werden. Leider erlitt eine Person durch das Feuer so schwere Verbrennungen, dass sie mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden musste.

Ein weiterer Bewohner musste zudem durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.Rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaarst waren circa fünf Stunden vor Ort, um den Brand zu bekämpfen.Zudem war die Polizei mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war mit zwei Notfahrzeugen und mehreren Rettungswagen sowie dem Rettungshubschrauber vor Ort.